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Historie

Die Geschichte des KOLPINGHAUS Fulda

1855 beginnt die Geschichte des KOLPINGHAUS Fulda. In diesem Jahr gründete Josef Modest den ersten Gesellenverein in Fulda.  Adolph Kolping hätte gerne der Gründungsfeier beigewohnt, war aber verhindert. Die ersten Treffen fanden im „Roten Löwen“ am Severiberg statt.

1865 gelang mit dem Erwerb des  Haus Angeli am Gemüsemarkt in der Kanalstraße das erste eigene Haus nach dem Kölner Vorbild. Dieses Haus wurde fortan genutzt als Versammlungs-, Bildungs- und Übernachtungsstätte für wandernde Gesellen. Dieses Haus war bald zu klein.
1888 erwarb der Kath. Gesellenverein Fulda den Garten des Kath. Vereinshauses „Harmonie“  mit einer Größe von 2700 qm.  Dieses Haus diente 3 Jahre  als Ausweichquartier nach dem Verkauf des Haus Angeli.

1883 wurde das Schüssler´sche Eckhaus in der Petersgasse (T&N) gekauft. Hier waren neben der Hausmeisterwohnung, Wirtschaftszimmer, Billardraum, der Saal, das Vorstandszimmer und Herbergszimmer für wandernde Gesellen untergebracht. Darin fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, was auf die Bedeutung des Gesellenvereins für die Stadt Fulda in der damaligen Zeit schließt.

1901 wurde das Schüssler´sche Eckhaus verkauft und dafür das Dr. Kind´sche Haus in der Florengasse gekauft, das dem eigenen Grundstück gegenüber stand. Nun konnten die Planungen mit Einverständnis und Unterstützung der Bischöflichen Behörde für den Neubau 1902-03 vorangetrieben werden. 1903 Am 16.08.1903 wurde durch Präses Domdechant Müller das neue KOLPINGHAUS in der Florengasse 17 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
Der große Saal fasste 600 Personen. Das Haus war Jahrzehnte lang markanter und beliebter Treffpunkt für viele Fuldaer Bürger. Dort waren die Gesellen mit Theater-, Musik- und Gesangsab-teilung daheim ebenso die Bevölkerung bei Festen und Feiern.

1940 wurden die Kolpingfamilien im Bistum Fulda auf Druck der Nationalsozialisten aufgehoben, aber am 12.Mai 1946 hieß es am Bonifatiusdenkmal „Wir sind wieder da!“  Das alte Kolpinghaus musste schließlich weichen aufgrund der Straßenverbreiterung der B458 im Bereich Dalbergstraße.

Ende 1969 wurde das neue Kolpinghaus nach Plänen von Diözesanbaumeister Rudolf Schick in der Goethestraße 13 fertiggestellt und eingeweiht. Der Schwerpunkt der Arbeit lag im Bereich des Jugendwohnheims mit 54 Plätzen, des Bildungsbereichs und des wirtschaftlichen Bereichs mit Gaststätte und Beherbergung / Hotel. 1972/73 wurde ein Anbau für den Hotelbetrieb errichtet.
Ein besonderer Abschnitt in der Geschichte des neuen Kolpinghauses war 1988 die Aufnahme von 12 unbegleiteten libanesischen Jugendlichen.

Seit 1982 werden die Etagen 1-4, seit 2000 alle 6 Etagen des Haupthauses als Logisbereich für den Hotelbetrieb genutzt, das Jugendwohnheim musste aufgegeben werden. Im Raum Prälat entstand ein Gastraum für gehobene Ansprüche der Gastronomie wie Familienfeiern.
Das Kolpinghaus Fulda wurde 2002 in Parkhotel Kolpinghaus Fulda umbenannt und hat seither   vornehmlich eine wirtschaftliche Ausrichtung mit Schwerpunkt Tagungsgeschäft. Dennoch bleibt die Philosophie des Hauses mit dem erlebbaren KOLPING-Spirit erhalten:  In jedem Hotelzimmer und Tagungsraum finden die Gäste einen Sinnspruch von Adolph KOLPING.  Nach gelungener Sanierung aller 3 Gebäudekomplexe, der Tagungsräume, des Saals und der Restaurantbereiche  erfreut sich das „Haus“  seit 2010 wachsender Beliebtheit bei einer Vielzahl von Verbänden und Firmen sowie bei der Fuldaer Bevölkerung u.a. bei 11 Fastnachtsveranstaltungen. Das ParkHotel Fulda zählt zu den größten Hotels in Fulda und vermittelt den Geist Adolph Kolpings an seine Gäste weiter.

Ihr Tagungshotel im Herzen Deutschlands