Neben dem Barockviertel ist die Altstadt der zweite große Stadtteil in Fuldas Innenstadt. Hier entstand bereits nach der Gründung des Klosters Fulda eine erste Siedlung für Bauern und Handwerker, die für das Kloster arbeiteten. Diese Siedlung entwickelte sich zur Stadt. In der Altstadt können Reste der mittelaterlichen Stadtbefestigung, Fachwerkhäuser, die von ihren Bewohnern liebevoll restauriert wurden, und malerische Innenhöfe, die zum Verweilen einladen, entdeckt werden. In vielen Häuser befinden sich Geschäfte, Boutiquen, Kneipen und Straßencafés, was einen Bummel sehr abwechslungsreich werden lässt.
HEXENTURM
Der 14m hohe Hexenturm in der Kanalstraße ist der am besten erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung Fuldas. Der Name verweist auf die Nutzung als Frauengefängnis im Mittelalter.
GEBURTSHAUS FERDINAND BRAUN
Neben dem Hexenturm befindet sich in der Kanalstraße 1b das Geburtshaus ( Ende 17. Jahrhundert ) des Physikers und Nobelpreisträgers Prof. Dr. Ferdinand Braun ( 1850 - 1918 ), dem Erfinder der drahtlosen Telegrafie und der Braunschen Röhre, der Grundlage für Radio und Fernsehen.
SEVERIKIRCHE
Die Severikirche, Severiberg 3, wurde 1438 - 1445 als kleines gotisches Gotteshaus gebaut. Sie diente als Zunftkirche der Wollweber. Um die Kirche herum stehen einige interessante spätmittelalterliche Häuser: Haus Severiberg 4 mit einer gotischen Toreinfahrt und einem Fachwerk von 1458 oder früher. Die Baugeschichte des Hauses Zum roten Löwen , Pfandhausstraße 11, geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Das Fachwerkhaus Pfandhausstraße 14, " Stadtwächter " dürfte im ausgehenden 16. Jahrhundert erbaut worden sein.