SEHENSWÜRDIGKEITEN IN FULDA



DOM ZU FULDA


Der Dom ist eines der bedeutendsten barocken Bauwerke Fuldas. Er wurde vom Architekten Johann Dientzenhofer unter Verwendung der alten Bausubstanz der Ratgar-Basilika ( 9. Jahrhundert ) in den neuen Formen des Barocks errichtet ( 1704 - 1712 ). Der Dom ist in seiner architektonischen Gestaltung dem römischen Barock verpflichtet. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten erstrahlt der Bau in seinem Inneren und Äußeren wieder in seinem ursprünglichen Glanz. Seine religiöse Bedeutung ist durch das Bonifatiusgrab, das nach wie vor Ziel von Wallfahrten ist, noch heute aktuell.

Orgelmatineen

Im Dom werden regelmäßig geistliche Orgelmatineen angeboten:

Mai, Juni, September, Oktober und in der Adventszeit:

Samstags von 12.05 - 12.35 Uhr

Bitte beachten Sie, dass der Dom wegen der Orgelmatineen von 11.30 - 12.00 Uhr geschlossen wird und ab 12.00 Uhr nur für die Besucher der Orgelkonzerte zugänglich ist.

Gottesdienste

Täglich außer Sonntag: 07.00 Uhr Pfarramt mit Ansprache

Sonntag:                     08.00 Uhr Pfarramt mit Predigt
                                  09.30 Uhr Kathedralamt mit Predigt
                                  11.30 Uhr Hl. Messe mit Predigt
                                  18.30 Uhr Abendmesse

Bitte beachten Sie, dass sich an kirchlichen Feiertagen und zu besonderen Anlässen die Gottesdienstzeiten ändern können.




MICHAELSKIRCHE


Die Michaelskirche entstand in den Jahren 819 bis 822 als Kapelle des ehemaligen sich an dieser Stelle befindlichen Mönchsfriedhofs des Benediktinerklosters zu Fulda.

Die Michaelskirche zählt mit ihrer noch aus karolingischer Zeit stammenden Krypta zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten.




PAULUSTOR


Am Ende der Pauluspromenade steht das Paulustor von 1710/11. Das nach Plänen von Johann Dientzenhofer errichtete Stadttor wurde 1771 unter Fürstbischof Heinrich von Bibra an die heutige Stelle versetzt, um den Dom städtebaulich enger an die Stadt zu binden.

Ursprünglich stand das Tor, das ein mittelalterliches Stadttor ersetzte, zwischen Stadtschloss und Hauptwache.


STADTSCHLOSS


Den glanzvollen Mittelpunkt unter den profanen Bauwerken bildet das Stadtschloss, die Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe. Nach Entwürfen von Johann Dientzenhofer entstand es in der Zeit von 1706 - 1721 als Erweiterung und Umgestaltung des früheren Renaissance - Schlosses. Die historischen Räume des Stadtschlosses bieten einen Blick in die Lebenswelt des Absolutismus. Neben dem großen Festsaal und den zugehörigen Vorräumen und einer fürstlichen Wohnung aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts werden auch einige Räume des Klassiszismus präsentiert. Die berühmte Sammlung Fuldaer und Thüringer Porzellane ist ebenfalls im Schloss ausgestellt. Weiter kann hier ein Kabinett besichtigt werden, das Prof. Dr. Ferdinand Braun ( 1850 - 19.18 ), dem Erfinder der Braunschen Röhre und der drahtlosen Telegrafie, gewidmet ist. Der in Fulda geborene Wissenschaftler erhielt 1909 den Nobelpreis der Physik.




SCHLOSSGARTEN UND FLORAVASE


Der Schlossgarten, der sich zwischen Schloss und Orangerie erstreckt, wurde im Stil des Barocks angelegt und im 19. Jahrhundert in einen englichen Landschaftsgarten umgewandelt. Beide klassische Stilrichtungen können heute noch nachvollzogen werden.

Die Floravase im Schlossgarten vor der Orangerie ist ein Werk des Bamberger Bildhauers Johann Friedrich Humbach. Sie zählt zu den schönsten barocken Plastiken Deutschlands.

Der Schlossgarten ist heute eine der " grünen Lungen " Fuldas. Im hinteren Teil befindet sich ein Irrgarten, ein integrativer Spielplatz, der auch für körperbehinderte Kinder nutzbar ist, und ein Minigolfplatz.


KLOSTER FRAUENBERG


Das seit 1623 bestehende Franziskanerkloster liegt in einem Park auf einem der sieben Hügel Fuldas. Die Kosteranlage ist ein spätbarocker Bau ( 1758 - 1765 ). Die  Saalkirche wurde von Franziskanerbrüdern entworfen. Auch die Innenausstattung fertigten die Franziskaner selbst.

Kloster Frauenberg liegt ca. 10 Minuten vom Dom entfernt. Von hier hat man eine herrliche Sicht über die Stadt und die umliegenden Berge von Rhön und Vogelsberg.


ALTES RATHAUS


Das malerische Alte Rathaus präsentiert sich mit einem Fachwerk von 1531 und spätgotischen Erdgeschossarkaden. Allerdings ist das Gebäude mit Ausnahme dieser Bauteile nicht mehr spätmittelalterlich, sondern das Ergebnis einer Sanierungsmaßnahme, die den Zustand des Äußeren von 1531 rekonsturierte und das Gebäudeinnere umgestaltete.




ALTE UNIVERSITÄT


Das Gebäude von 1731 - 1734 entwarf Andreas Gallasini. Es war Sitz der duch Fürstabt Adolph von Dalberg 1734 gegründeten Fuldaer Univesität, die jedoch infolge der Säkularisation bereits 1805 aufgelöst wurde.


PROBSTEI JOHANNESBERG


Die südlich von Fulda gelegene Probstei war in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts als Benediktinerkloster gegründet worden. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage zu einem Probsteischloss mit Barockgarten und prunkvollen Sälen im " Roten Bau " umgebaut. Seit mehreren Jahren ist hier das Deutsche Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege und andere Einrichtungen untergebracht.